Leylinien sind Kraftadern mit Schöpfungsenergie, die sich durch die Erde ziehen. An diesen Linien wirken besondere Kräfte. Geomanten wie Jens M. Möller und Klaus Piontzik haben mehrere dieser Linien in Deutschland identifiziert (vgl. Das Externstein-System von Piontzik). Eine davon verläuft durch die Externsteine und die Fränkische Schweiz über Donaustauf (Walhalla) bis zu den Pyramiden von Gizeh.

Um die Leylinien selbst zu erleben, kannst du zumindest ein Stück auf ihnen entlangwandern. Hier stelle ich dir die schönsten und spirituellsten Wanderungen entlang einer Leylinie in Deutschland vor.
Leylinien Wanderungen an den Externsteinen

Die Externsteine bilden einen ganz besonderen Kraftort und einen Kreuzungspunkt von Leylinien. eine besonders starke Verbindung besteht zwischen folgenden Orten:
- Donoperteich und Eisenquelle
- Hermannsdenkmal
- Sachsentaufe
- Externsteine
- Silberbachtal
Wenn du einem Wanderweg über den jeweiligen Höhenzug folgst, wandelst du automatisch auf dieser mächtigen Leylinie.
Leylinienwanderung in der Fränkischen Schweiz

Der mystische Rabenfels, ein nachweislicher Opferplatz
Eine bedeutende spirituelle Landschaft ist dazu die Fränkische Schweiz. Hier befinden sich nachweislich zahlreiche Kultstätten und Opferplätze. Auch hier ist es möglich, entlang der Leylinien zu wandern:
- Wanderung von Pottenstein über Prüllsbirkig zur Burgruine Hollenberg (Rundweg, 10 Kilometer, 160 Höhenmeter)
- Wanderung von der Esperhöhle (eine nachweisliche Kultstätte) zum mysteriösen Druidenhain (9 Kilometer, 240 Höhenmeter)
- Wanderung von der Steinernen Stadt zum Rabenfels, ein alter Opferplatz (ca. 8 Kilometer, 200 Höhenmeter)
- Wanderung nahe Bad Staffelstein vom Hohlen Stein bei Schwabthal zum Kemitzenstein – beides uralte Kultstätten

Leylinienwanderung entlang der Teufelsmauer im Harz
Bereits seit der Steinzeit lassen sich menschliche Aktivitäten entlang der Teufelsmauer nachweisen. Am Kleinen und Großen Gegenstein bei Ballenstedt wurden nicht nur ein Bronzeschatz mit über fünfzig einzelnen Ringen entdeckt, sondern auch Spuren einer Siedlung aus der späten Bronzezeit. Diese gehörte zu einer ganzen Reihe vergleichbarer Ansiedlungen, die bevorzugt auf Höhenlagen errichtet wurden.
Über mehr als 120 Kilometer ziehen sich diese Plätze wie aneinandergereihte Perlen durch das nordöstliche Harzvorland. Wahrscheinlich folgten sie einem wichtigen Verkehrsweg: Von der Schwedenschanze bei Isingerode bis zur Burg Giebichenstein in Halle bildeten sie ein zusammenhängendes System aus Wegstationen.
Spekatulär ist besonders der Abschnitt bei Weddersleben.
Ein besonders schöner Abschnitt der Teufelsmauer und der zugrundeliegenden Leylinie lässt sich zwischen Blankenburg und dem sogenannten Hamburger Wappen bei Timmenrode erwandern. Spektakulär (aber nur für Trittsichere und geübte!) ist dabei der Kammweg, der am Großvaterfelsen beginnt.
Hier lässt sich zudem das versunkene Heiligtum im Harz entdecken, das aus Kraftorten wie der Teufelsmauer, aber auch der Felsenburg Regenstein und weiteren markanten Punkten besteht.

Leylinienwanderung in der Eifel am Laacher See
Die Westlinie der Externsteine verläuft entlang der Paderquellen und der Balver Höhle durch den Laacher See. Der Rudweg um den See ist 7 Kilometer lang. Dabei empfehlen sich Abstecher zur Abtei Maria Laach und zum Lydiaturm. Von hier aus bietet sich ein herrlicher Blick über die Vulkaneifel.
Natürlich gibt es noch viele weiteren Gegenden in Deutschland, wo du an Leylinien entlangwandern kannst, doch diese Orte habe ich alle schon selbst besucht.
Und auch wenn du für Leylinien nicht empfänglich sein magst, bin ich mir sicher, dass dich diese Orte und ihre lange Geschichte berühren werden.
