Schottland Geheimtipps

Wer noch nie in Schottland gewesen ist, hat zumindest von den Dudelsäcken, den Schottenröcken und natürlich vom Scotch-Whisky gehört. So gesehen ist Schottland auf jeden Fall mit seinen Burgen, Schlössern, grünen Wiesen bekannt und eine Reise wert. Zu den absoulten Reisetipps gehören natürlich der Loch Ness, das Eilean Donan Castle im Westen sowie Edinburgh, die auch „Athen des Nordens“ genannt wird. Hier gibt es sehenswürdige Ecken, wie die Altstadt oder das pompöse Schloss, und wer die Stadt einmal von oben sehen möchte, genießt den wunderbaren Ausblick vom „Scott-Monument“, das am Rande der Stadt auf einem grünen Hügel gelegen ist.

Schottland abseits der Highlights

Interessant sind in Schottland natürlich die Geheimtipps, meist etwas abseits der Zivilisationgelegen.

Ein absolutes Naturereignis, die Wasserfälle in Schottland

Hier gibt es sehr viele Wasserfälle, drei davon sind absolut ein Highlight für die Augen. Einer davon befindet sich in den schottischen Highlands, etwas südlich vom Ben Nevis. Der Wasserfall nennt sich Steall Falls. Mit dem passenden Schuhwerk, in Verbindung einer kleinen Wanderung erreicht man von dort aus die Tiefebene im Tal und befindet sich direkt vor dem zweithöchsten Wasserfall Schottlands. Schaut man aus der Ferne auf den Wasserfall, erblicken Sie, wie edel und geschmeidig sich das Wasser die 120 Meter in die Tiefe stürzt. Was wäre ein Abenteuerurlaub abseits des Geschehens, wenn Sie dort nicht mutig über die Drahtseilbrücke bis hin zum Wasserfall gehen. Tolle Aufnahmen sind Ihnen sicher!

Der zweite Wasserfall befindet sich im Tal Glencoe, genau zwischen dem Ort Glencoe und der Glencoe Mountain-Liftstation. Von hier aus wirkt der Wasserfall recht trostlos und unscheinbar, steht man jedoch vor dem Wasserfall, können Sie die Schönheit inmitten des Natur-schönen Bergpanoramas erkennen.

Es gibt noch einen sehenswerten Wasserfall auf der kleinen unscheinbaren Insel „Isle of Mull“. Dort befindet sich im Südwesten von Schottland der Wasserfall „Eas Fors“. Das Kuriose daran, der Verlauf des Wasserfalls führt unter einer Straße hindurch und teilt sich quasi auf, bevor er über eine Klippe ins Meer rauscht. Es wäre schade, wenn Sie diese Wasserfälle versäumt hätten.

Ein weiteres Highlight sind die Orkney Inseln

Man nennt diese Inseln auch: „Pompeji von Schottland“. Die Orkney Inseln mit ihren schroffen Felsklippen befinden sich ganz im Norden von Schottland. Einfach mystisch, wenn der raue Atlantik mit tosenden Wellen die Klippen umspült. Zu dieser Inselgruppe gehören 70 Inseln, die schon seit rund 8500 Jahren bewohnt sind. Im 9. Jahrhundert eigneten sich die Wikinger die Orkney Inseln an. Erst seit dem 15. Jahrhundert gehören die Orkney Inseln wieder zu Schottland. Die Inseln sind einfach eine Fundstätte für Abenteurer, dafür sorgen auf der Insel die Grabhügel, Steinkreise, als auch die archäologischen Stätten. Zum Weltkulturerbe der UNESCO gehört seit 1999 auch das Zentrum „Skara Brae“. Es liegt ca. 10 km nördlich von Stromness an der Westküste der Hauptinsel. Warum das Dorf um 2400 v. Chr. Verlassen wurde, ist nicht bekannt. Skara Brae wurde seinerzeit von den Dünen verschluckt und dadurch die Gegenstände und Häuser konserviert. Daher auch der Name im Volksmund: „Pompeji von Schottland“. Erst im Jahre 1850 wurde Skara Brae wiederentdeckt. Diese Inseln müssen Sie einfach einmal erlebt haben.

Rannoch Moor

Wer es wirklich unberührt mag, sollte dem Rannoch Moor östlich von Glencoe einen Besuch abstatten. Da hier sowohl Landwirtschaft als auch Viehzucht unmöglich waren, entstand eine bis heute naturbelassenes Gebiet, ideal zum Wandern. Lediglich eine Eisenbahnstrecke führt durch das Gebiet, an der der einsamste Bahnhof der Welt liegt …

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