Die Schweiz ist ein Land, das wie geschaffen für Entdeckungen auf vier Rädern ist. Auf verhältnismäßig kleiner Fläche wechseln sich schroffe Hochgebirgslandschaften, tiefblaue Seen, mediterrane Palmenpromenaden und historische Altstädte ab. Wer das Land in seiner ganzen Vielfalt erleben möchte, findet in der Grand Tour of Switzerland die perfekte Route. Sie verbindet die Highlights des Landes auf einer Strecke, die vorbei an UNESCO-Welterbestätten, über legendäre Alpenpässe und durch malerische Weindörfer führt. Ein solcher Roadtrip verspricht Freiheit und Flexibilität, erfordert jedoch – gerade in einem Land mit so gut ausgebauter, aber streng regulierter Infrastruktur – eine durchdachte Vorbereitung.
Das gibt es auf der Grand Tour of Switzerland zu sehen
Zürich – Die größte Stadt der Schweiz verbindet historische Altstadtgassen mit modernem Stadtleben und dem malerischen Zürichsee.
Luzern – Die berühmte Kapellbrücke, der Vierwaldstättersee und die umliegenden Berge machen Luzern zu einem der schönsten Stopps der Route.
Sustenpass und Furkapass – Die spektakuläre Passstraßen führen durch hochalpine Landschaften mit Gletschern, Wasserfällen und beeindruckenden Panoramen wie der Rhonegletscher-Region.
Thunersee und Brienzer See – tiefblaue Seen im Berner Oberland begeistert mit malerischen Uferorten und einem eindrucksvollen Alpenpanorama – und auch als Schauplatz von internationalen Serien wie „Crash Landing on you“
Eiger, Mönch und Jungfrau – Die berühmte Dreiergruppe zählt zu den bekanntesten Bergpanoramen der Schweiz und prägt das Berner Oberland. Ein weiteres Highlight ist das Lauterbrunnental.
Zermatt und Matterhorn – Das autofreie Bergdorf ist weltbekannt für den Blick auf das majestätische Matterhorn.
Aletschgletscher – Der größte Gletscher der Alpen gehört zum UNESCO-Weltnaturerbe und beeindruckt mit gewaltigen Eislandschaften.
Schloss Chillon – Das berühmte Schloss Chillon liegt direkt am Genfersee und zählt zu den meistbesuchten historischen Bauwerken der Schweiz.
Lugano – Palmen, italienisches Flair und der tiefblaue Luganersee sorgen für ein völlig anderes Schweiz-Gefühl im Süden des Landes.
Rheinfall – Europas größter Wasserfall begeistert mit gewaltigen Wassermassen und spektakulären Aussichtspunkten.

Eine entspannte Vorbereitung als Schlüssel zum Reiseerlebnis
Damit die Fahrt durch die Schweiz von der ersten Minute an pure Erholung bietet, lohnt es sich, die administrativen To-dos schon vor dem Start der Reise zu erledigen. Neben der Routenplanung und der Buchung von Unterkünften steht dabei vor allem die Regelung der Autobahngebühren im Vordergrund. Wer die Schweizer Nationalstraßen nutzt, benötigt zwingend eine Vignette. Seit einiger Zeit ist dieser Prozess für Reisende deutlich komfortabler geworden, da die physische Klebevignette ein modernes Pendant bekommen hat. Inzwischen bucht man direkt im Netz. Das bringt auf einer Reise enorme Vorteile mit sich: Der Kauf lässt sich innerhalb weniger Minuten von zu Hause aus erledigen, sodass man an der Grenze nicht mehr in den langen Warteschlangen an den Verkaufsstellen stehen muss. Zudem fällt das lästige Kratzen und Kleben weg, und auch bei einem eventuellen Scheibenwechsel bleibt das Wegerecht voll erhalten. Die Kontrolle auf den Autobahnen erfolgt effizient über elektronische Kennzeichenscanner, was den gesamten Verkehrsfluss und den Einstieg in den Urlaub spürbar entschleunigt.

Von den Gletschern des Wallis zu den Palmen des Tessins
Sobald die Grenze passiert ist, entfaltet die Schweiz schnell ihre landschaftliche Magie. Ein absoluter Höhepunkt jeder Rundreise ist die Fahrt über die großen Alpenpässe. Der Furkapass oder der Grimselpass fordern zwar Konzentration am Steuer, belohnen aber mit atemberaubenden Ausblicken auf schneebedeckte Gipfel und tief eingeschnittene Täler. Die Serpentinen winden sich elegant in die Höhe, und hinter jeder Kurve wartet ein neues Fotomotiv. Nach den kargen, monumentalen Bergwelten des Wallis führt die Route weiter in den Süden des Landes. Sobald man den Gotthardpass hinter sich lässt und ins Tessin einfährt, verändert sich das Lebensgefühl schlagartig. Die Luft wird milder, die Architektur nimmt italienische Züge an, und an den Ufern des Lago Maggiore oder des Luganersees kann man unter Palmen einen Espresso genießen. Dieser abrupte Wechsel der Kultur- und Sprachregionen auf engstem Raum macht den besonderen Reiz eines Schweizer Roadtrips aus.
Kultur und Natur im perfekten Einklang
Neben den landschaftlichen Extremen bietet die Route auch reichlich Raum für Kultur und Geschichte. Städte wie Luzern mit der historischen Kapellbrücke oder die Bundeshauptstadt Bern, deren Altstadt zum UNESCO-Weltkulturerbe gehört, laden zu ausgiebigen Zwischenstopps ein. Hier lässt sich das Auto wunderbar auf einem Park-and-Ride-Platz abstimmen, um die historischen Gassen zu Fuß zu erkunden. Wer die Grand Tour im eigenen Rhythmus absolviert, sollte zudem die kulinarischen Besonderheiten der einzelnen Regionen nicht vernachlässigen. Vom deftigen Käsefondue in den Westschweizer Alpen über die traditionelle Rösti in den deutschsprachigen Kantonen bis hin zu den feinen Risotto-Gerichten im Tessin spiegelt auch die Küche die Vielfalt des Landes wider. Mit der passenden Musik im Radio, einer gut geplanten Route und der Gewissheit, alle organisatorischen Details wie die Maut bereits im Vorfeld digital erledigt zu haben, wird der Roadtrip durch die Schweiz zu einer unvergesslichen Erfahrung.
Mehr lesen:
