Burg Pottenstein – Geschichten, Preise, Öffnungszeiten

Die Burg Pottenstein wurde auf einem Felssporn oberhalb Pottensteins errichtet. Vom Burggarten aus hast du einen herrlichen Blick auf das Tal von Pottenstein. Allein der Aufstieg in die Oberburg ist ein Highlight bei der Besichtigung! Dazu ist die Burg bekannt, weil sich die heilige Elisabeth von Thüringen hier aufgehalten hat – wenn auch nicht ganz freiwillig, denn eigentlich wollte sie in völliger Armut leben und ihre Besitztümer verschenken, – was ihrer reichen Familie nicht gefiel. So floh sie denn auch bei der erstbesten Gelegenheit aus der Burg und zurück zu ihrem Beichtvater Konrad von Marburg, der es allerdings nicht sonderlich gut mit ihr meinte … (vgl. Konrad von Marburg auf Wikipedia).

Highlights der Burg Pottenstein

  • Toller Blick ins Tal
  • Faszinierender, überdachter Aufgang zur Oberburg
  • Palas mit drei komplett eingerichteten Schauräumen
  • Gewölbe mit Objekten des 30-jährigen Krieges, Militaria etc.
  • Brunnenhaus mit Hausrat und Zehntscheune von 1580/81 mit Ausstellungen zum Zehntwesen
    Tafelausstellung „Krone, Brot und Rosen. 800 Jahre Elisabeth von Thüringen (1207-2007)“

An den Aufenthaltsort der Heiligen Elisabeth von Thüringen 1228 erinnert außerdem ihr Gedenkzimmer im ältesten Teil des Palas.

Öffnungszeiten der Burg Pottenstein

Mittwoch, 29. April bis einschl. Sonntag, 25. Oktober 2020 jeweils Mittwoch – Sonntag von 10:00 bis 17:00 Uhr, Einlass bis 16:30 Uhr geöffnet.

Winterpause: November bis April

Sonderführungen sind nach Vereinbarung auch in der Winterpause sowie außerhalb der regulären Öffnungszeiten möglich.

Dazu gibt es auch eine tolle Ferienwohnung, die du mieten kannst!

Mehr erfahren: https://www.burgpottenstein.de/

Eintrittspreise

Der reguläre Eintrittspreis für Erwachsene beträgt 5,50€. Für Kinder zwischen 5 und 15 Jahren werden 2,50 € fällig. Dazu sind weitere Ermäßigungen möglich.

Blick auf Pottenstein

Die Sage der Heiligen Elisabeth: Das Rosenwunder

Elisabeth ist es verboten, den Armen Brot zu geben. Dennoch geht sie immer wieder heimlich in die Stadt, um Gutes zu tun. Bei einem ihrer verbotenen Ausflüge trifft sie die Mutter ihres Mannes (in anderen Versionen ihren Mann selbst). Diese fragt Elisabeth herrisch, was sich im Korb befindet. Elisabeth antwortet: „Es sind Rosen im Korb!“ Ihre Schwiegermutter befiehlt ihr, das Tuch zu heben. Widerwillig gehorcht Elisabeth. Im Korb liegen Rosen statt des Brotes für die Armen.

Allerdings wird auch der Heiligen Elisabeth von Portugal diese Sage zugeschrieben. Möglicherweise wurde die Legende erst nach ihrer Heiligsprechung auf Elisabeth von Thüringen übertragen.  

Eine Erzählung aus dem 30jährigen Krieg

Über die Burg Pottenstein ist auch eine Erzählung aus dem Dreißigjährigen Krieg überliefert. Im Jahr 1634 erschien ein Trompeter auf der Burg, der vorgab von den kaiserlichen Truppen abgesandt worden zu sein. Der Burgherr ließ ihn die Zugbrücke passieren, doch dann bemerkten die Burgwächter, dass draußen zahlreiche Feinde warteten, und zogen die Zugbrücke schleunigst wieder hoch. Der gefangene Trompeter wurde nach seiner Bekehrung zum katholischen Glauben hingerichtet.

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