Ruinenstätte in Syrien im Kreuzworträtsel

Hethitertempel Ain Dara
Hethitertempel Ain Dara

Eine beliebte Frage in Kreuzworträtseln ist die nach Ruinenstätte in Syrien / alternativ auch Antike Ruinenstätte in syrien

Meist bezieht hat die Antwort 7 Buchstaben – und gemeint ist: Palmyra. Hin und wieder kann es auch eine Ruinenstätte mit 5 Buchstaben sein – dann ist oft Emesa gemeint.

Alle Antworten auf Antike Ruinenstätte in Syrien im Kreuzworträtsel:

Ruinenstätte in Syrien mit 4 Buchstaben:
Mari

Ruinenstätte in Syrien mit 5 Buchstaben:
Emesa (das antike Homs)
Qatna (nahe Homs)

Ruinenstätte in Syrien mit 6 Buchstaben:
Ugarit
Apamea (könnte theoretisch auch Afamia sein – je nach Umschrift)

Ruinenstätte in Syrien mit 7 Buchstaben:
Apameia (noch eine andere Schreibweise, je nach Umschrift)
Palmyra
AinDara

Ruinenstätte in Syrien mit 9 Buchstaben
TellHalaf

Ruinenstätten, die eigentlich im Libanon liegen

Säulen des Jupitertempels in Baalbek
Säulen des Jupitertempels in Baalbek

Einige Kreuzworträtselseiten ordnen Ruinenstätten im Syrien falsch zu, da diese eigentlich im Libanon liegen. Dazu gehören:

Ruinenstätten im Libanon mit 5 Buchstaben:
Sidon
Tyros

Ruinenstätten im Libanon mit 6 Buchstaben:

Byblos

Ruinenstätten im Libanon mit 7 Buchstaben:
Baalbek

 

 Leider hat das Thema Ruinenstätten in Syrien eine sehr traurige Brisanz erhalten. Denn mittlerweile liegen schätzungsweise ein Drittel aller Häuser in Trümmern. Aber auch das kulturelle Erbe Syriens wurde teils schwer beschädigt und ins Ausland verkauft.

Historische Ruinenstätten – die aktuelle Lage in Syrien

Unabhängig von Kreuzworträtseln: Syrien gilt als die Wiege der Zivilisation und einst auch als das größte Freilichtmuseum im Vorderen Orient. Dabei gab es viele unterschiedliche Epochen zu entdecken – beispielsweise die Zeit der Römer in Palmyra, die Bronzezeit in Qatna oder die byzantinische Zeit in den Toten Stätten.

Das antike Palmyra

Der Baal Tempel in Palmyra
Der Baal Tempel in Palmyra – zerstört durch den IS

Die bekannteste Ruinenstätte in Syrien ist sicherlich die Oase Palmyra. Die bewegte Vergangenheit und Persönlichkeiten wie die berühmte Königin Zenobia haben die Zeit überdauert. Nicht umsonst zählten die Tempel, die Säulenstraße und die Nekropole zum Weltkulturerbe der UNESCO. Besonders der Baal Tempel war aufgrund seiner baulichen Besonderheiten interessant – so wies er beispielsweise Fenster auf, der Eingang befand sich auf der Längsseite und war nicht symmetrisch. Weitere Sehenswürdigkeiten aus römischer Zeit waren der Hadriansbogen, die Säulenstraße mit dem Tetrapylon, das römische Theater sowie das Palastgrab und die Reste des Diokletianslagers. Aus byzantinischer Zeit stammten die Turmgräber sowie die unterirdischen Gräber. Die meisten dieser archäologischen Schätze wurden allerdings durch den IS zerstört und sind unwiederbringlich verloren.

Der Schatz von Qatna

Palast von Qatna
Palast von Qatna

Eine Ruinenstätte in Syrien, die erst in jüngerer Zeit Aufsehen erregt hat, ist die bronzezeitliche Siedlung von Qatna. Hier wurden in den letzten zehn Jahren prächtige Schätze geborgen wie beispielsweise ein aus nachweislich von der Ostsee stammenden Bernstein bestehenden Löwenkopf sowie feine Goldschmuckarbeiten. Viel zu sehen ist heute nicht mehr von Qatna. Sehr beeindruckend ist jedoch der zehn Meter hohe Wall, der bis heute die einstige Bedeuung und Größe der durch einen Hethiterangriff zerstörten Stadt  eindrucksvoll zeigt.

Die Toten Städte

Das Gebiet der Toten Städte nahe Ma’aarrat an-Nu’man ist die vielleicht größte Ruinenstätte in Syrien. Als ob die Bewohner die Gegend gerade erst verlassen hätten – so wirken viele der zahlreichen Häuser aus byzantinischer Zeit. In einem Olivenhain gelegen, ist auch die Landschaft sehr reizvoll. Die Toten Städte sind eine der bedeutendsten Sehenswürdigkeiten in Syrien.

Ruinenstätten in Gefahr

Doch die Ruinenstätten in Syrien, ja sogar das Weltkulturerbe in Syrien ist in Gefahr. Kampfhandlungen haben bereits das hellenistische Apamea beschädigt. Dazu kommt es immer wieder zu Raubgrabungen. Organisierte Banden plündern ohne Rücksicht auf Verluste historische Stätten, um an Goldschätze oder antike Statuen zu gelangen und diese auf dem Schwarzmarkt zu verkaufen. Ein Ende ist leider nicht abzusehen – und so ist jede Ruinenstätte in Syrien weiter in Gefahr.