Hohnstein – Urlaubsort im Elbsandsteingebirge

Hohnstein ist ein beliebter Urlaubsort in der sächsischen Schweiz, bundesweit aber eher ein Geheimtipp. Bekannt ist das Dorf durch seine Burganlage, die hübschen Fachwerkhäuser und die Nähe zu Sehenswürdigkeiten wie der Basteibrücke.

Burg Hohenstein

Hohnstein in der Sächsischen Schweiz ist besonders wegen seiner imposanten Burganlage bekannt. Diese wird im 14. Jahrhundert erstmals urkundlich erwähnt. Die Burg wurde danach mehrmals umgebaut, heute hat sie eher Schlosscharakter als Burgcharakter. Heute wird die Burganlage Hohnstein als Naturfreundehaus und Jugendherberge genutzt. Das untere Schloss stammt aus dem 17. Jahrhundert. Beeindruckend ist besonders die Lage auf den steilen Sandsteinfelsen. Heute befindet sich eine Jugendherberge auf Burg Hohnstein. Besucher können die Burg kostenlos besuchen. Unser Geheimtipp: der Burggarten. Von hier haben Sie einen herrlichen Blick über das bewaldete Polenztal zum Hockstein.

Hohnstein – beliebter Urlaubsort

Auch das Dorf selbst ist sehenswert. Die Kirche stammt aus dem 18. Jahrhundert. Am Markt stehen schöne Fachwerkhäuser, die teilweise aus dem 17. Jahrhundert stammen. 1933 sollte bei Hohnstein eine Rennstrecke gebaut werden. Davon merkt man aber wenig – die Straße nach Rathewalde ist zwar breit, aber verläuft in vielen steilen Kehren. Hohnstein ist sehr zentral gelegen und beispielsweise nur ca. 10 km von der Basteibrücke und den Kurorten Rathen und Bad Schandau entfernt. In der direkten Umgebung befinden sich als Geheimtipps die Gautschgrotte, die in 15 Minuten von Hohnstein erreicht werden kann sowie der Hockstein. Dabei handelt es sich um eine ehemalige mittelalterliche Burganlage, die spektakulär auf einem Felsen hoch über dem Polenztal thront und herrliche Ausblicke auf Hohnstein bietet.

Den schönsten Blick haben Sie knapp unterhalb dem Hotel „Zur Aussicht“ – hier verläuft der schattige Röhrenweg, von dem Sie herrliche Ausblicke auf Burg und Ort haben.

Hohnstein – Praktische Informationen

Hohnstein ist ein sehr beschaulicher Urlaubsort. Um Mitternacht wird die Straßenbeleuchtung ausgeschaltet. Einen Discounter suchen Sie vergebens, es gibt aber einen kleinen Imbiss und einen Bäcker (der aber 2014 Ende August eine Woche Urlaub gemacht hat). Die nächste Bäckerei ist in Rathewalde. Die Anbindung mit öffentlichen Verkehrsmitteln ist nur rudimentär. Deswegen macht es Sinn, mit dem Auto anzureisen, das allerdings nur eine Stunde am Marktplatz (mit Parkscheibe) oder in 300 Metern entfernt auf einem großen kostenpflichtigen Parkplatz abgestellt werden kann. Die Ortsdurchfahrt ist sehr abenteuerlich – den Engpass am Hotel Meister Bär alias Weißer Hirsch kann nur jeweils ein Auto passieren, die Vorfahrt ist nicht klar geregelt, es gibt aber Verkehrsspiegel.

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