Island Reisetipps

Arnarstapi Island Snaefellsnes Basalt Klippen mit malerisch gelegenem Haus

Die folgenden Naturwunder sind absolute Island Reisetipps und gehören zu den absoluten Höhepunkten einer Reise in den Südwesten und Süden der Insel.

Die sieben schönsten Naturwunder in Island

Jökulsárlón und Diamond Beach

Der Jökulsárlón (auf Deutsch: Gletscherflusslagune) ist der bekannteste und größte Gletschersee in Island und einer der absoluten Island-Reisetipps. Er liegt am Südrand des Vatnajökull-Gletschers und hat eine Fläche von 18 Quadratkilometer. Dazu ist er mit 248 Metern der tiefste See Islands. Bekannt ist der See für die darauf schwimmenden bläulich schimmernden Eisberge, die von der Strömung ins Meer gespült und bald darauf wieder am Diamond Beach angeschwemmt werden. Hier leben auch zahlreiche Seehunde und Seevögel, die sich gut beobachten lassen. Dazu ist es möglich, im Boot oder mit einem Amphibienfahrzeug die Lagune zu erleben.

Nationalpark und UNESCO-Weltkulturerbe Þingvellir 

Der Nationalpark Þingvellir ist Teil des berühmten Goldenen Kreis, eine beliebte Route, an der auch der Wasserfall Gullfoss und das Heißwassergebiet Haukadalur mit dem Geysir Strokkur liegt. Hier wurde seit dem Jahr 930 einmal jährlich die Versammlung Althing abgehalten, eines der ältesten Parlamente der Welt. Dazu liegt der Nationalpark direkt auf einer Grabenbruchzone. In den letzten 10.000 Jahren ist das Land beiderseits der Altmännerschlucht Almannagjá um 70 Meter auseinandergedriftet, dazu hat sich der Talboden um etwa 40 Meter gesenkt. Seit 2004 gehört der Nationalpark zum UNESCO-Weltkulturerbe.

Die Küste von Arnarstapi

Arnarstapi Island Snaefellsnes Basalt Klippen mit malerisch gelegenem Haus

Die Steilküste des malerischen Fischerdorfs Arnarstapi liegt auf der Südseite des Vulkans Snæfellsjökull. Bekannt ist die Region für ihre schwarze Steilküste aus Basaltsäulen mit vielen Höhlen und dem beeindruckenden Felsentor Gatklettur. Ein schöner Spazierweg entlang der Klippen führt von hier ins drei Kilometer entfernte Hellnar. Besonders bei untergehender Sonne werden die Felsen herrlich angeschienen.

Geysir Strokkur

Geysir Strokkur Island

Das Heißwassergebiet Haukadalur mit dem Geysir Strokkur ist Teil des berühmten Goldenen Kreis, eine beliebte Route, an der sich auch der Nationalpark Þingvellir und der Wasserfall Gullfoss befinden. Der Geysir Strokkur bricht regelmäßig etwa alle zehn Minuten aus. Die ausgestoßene Wassersäule erreicht dabei eine Höhe von bis zu 35 Metern und besteht aus kochendem Wasser und lauwarmen Wasserdampf.

Kirkjufell und Kirkjufellfoss

Kirkjufell Island Snaefellsnes

Der Berg Kirkjufell ist 463 Meter hoch und liegt im Westen von Island nahe der Stadt Grundarfjörður im Norden der Halbinsel Snæfellsnes. Zusammen mit dem kleinen Wasserfall Kirkjufellfoss ist er eines der bekanntesten und beliebtesten Fotomotive von ganz Island.

Wasserfall Skógafoss 

Skogarfoss Wasserfall Island

Der Wasserfall Skógafoss (übersetzt: Waldwasserfall) stürzt an der Steilkante unterhalb des Vulkans und Gletschers Eyjafjallajökull in die Tiefe. Der Skógafoss ist dabei 25 Meter breit und 60 Meter hoch und gehört zu den bekanntesten und eindrucksvollsten Wasserfällen auf Island.

Wasserfall Seljalandsfoss

Seljalandsfoss Island Wasserfall

Der Wasserfall Seljalandsfoss stürzt, genauso wie der Skogafoss, an der Steilkante unterhalb des Vulkans und Gletschers Eyjafjallajökull 66 Meter in die Tiefe. Es ist möglich, in einer höhlenartigen Auswaschung hinter den Wasserfall zu gelangen. Ganz in der Nähe liegt der Gljúfurárfoss oder Gljúfrabúi, ein Wasserfall in einer halboffenen Höhle.

Gullfoss

Der „goldene Wasserfall“ ist Namensgeber und Teil des berühmten Goldenen Kreis, eine beliebte Route, an der auch der Nationalpark Þingvellir und das Heißwassergebiet Haukadalur mit dem Geysir Strokkur liegen. Der Fluss Hvítá fällt hier zuerst über eine 11 Meter hohe Stufe und stürzt dann über eine 21 Meter hohe Stufe in eine Schlucht. Die beiden Stufen stehen dabei etwa in einem rechten Winkel zueinander.

Dyrhólaey bei Vik

Dyrholaey Vik Island

Von den steilen Klippen des 115 Meter aufragenden Felsens Dyrhólaey (isl. „Türlochinsel“) bietet sich eine herrliche Aussicht auf den Gletscher Mýrdalsjökull mit dem aktiven Vulkan Katla sowie auf die berühmten Felsnadeln Reynisdrangar vor Vík. Durch das Felsentor an der Spitze des Kaps können Boote fahren (bei ruhigem Meer). Im Sommer nistet hier neben Seeschwalben u. a. auch eine große Kolonie Papageitaucher.

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